Der Werdegang unseres Vereins

Die Zeitangaben sind nur so exakt, wie sie uns bekannt sind.

 

25. 03.1905

Gründung des Vereins „Freie Turner Deuben“
im Gasthof „Sächsischer Wolf“
mit 120 Mitgliedern

Training im kleinen Saal des „Sächsischen Wolf“

Mai 1905

Erweiterung um die Abteilung Gesangsverein der Glasarbeiter

August 1905

Erweiterung um das Turnerinnenturnen

1909

Erweiterung um die Abteilung „Fußball“

1909

Erweiterung um die Abteilung „Kinderturnen“

1914 – 1918

Insgesamt 30 Mitglieder im Krieg gefallen

30.01.1919

Wechsel der Sänger zum Gesangsverein „Liederkranz“

21.09.1919

Einweihung des neuen Turnplatzes (hinter ehemaligen Gasthof „Bergkeller“)

15.01.1921

Änderung des Vereinsnamens in „Arbeiter-Turn u. Sportverein“

1923

Insgesamt 30 Aufführungen des Stückes „Die Mühle in Schwarzwald“ sowie weiterer Aufführungen („Kater Lampe“ und „Das verschmorte Glückseisen“)  mit dem Ziel, die erforderlichen Gelder für den Bau einer Turnhalle zu beschaffen

26.01.1929

Kassenbestand = 110.000.000.000.051 RM (= 21 Goldpfennige)

Juni 1926

Erweiterung um die Abteilung „Frauenturnen“

17. 08 1927

Erster Spatenstich für die Turnhalle in der Rudeltstraße

18.09.1927

Grundsteinlegung

30.06.1928

Einweihung der Turnhalle Rudeltstraße.
Sie wurde zum sehr großen Teil mit privaten Mitteln der Vereinsmitglieder finanziert!

1933

Beschlagnahme Sportplatz und Turnhalle Rudeltstraße durch das Nazi-Regime.
Im weiteren Zeitverlauf Nutzung der Turnhalle u.a. als Pferdestall und im Krieg als Lazarett.

1945

Umwandlung des Sportplatzes Rudeltstraße in Kleingärten, um das Nahrungsproblem der Bevölkerung zu mindern

ca.
1946 - 1948

Räumungs- und Renovierungsaktion in und außerhalb der Turnhalle

1948

Illegales Training in der Turnhalle Rudeltstraße, weil die sowjetische Militär-Administratur die Erlaubnis dazu verweigerte

1949

Gründung der „BSG Hüttenwerk Döhlen“
Die Turnhalle ging in das Eigentum des aus dem Hüttenwerk Döhlen (vormals Sächsische Gussstahlwerke Döhlen) weiter entwickelten Edelstahlwerkes Freital über

1949

Gründung der Sektion Turnen in der „BSG Hüttenwerk Döhlen“

17.02.1951

Umbenennung der BSG in „BSG Stahl Freital“

1959

Begründung des Traditions-Wettkampfes „Windbergturnen“ mit der Besonderheit des Turnens „vom Blatt“.
Der Wettkampf fand über 30 Mal statt.

1984

Begründung des Traditions-Wettkampfes „Sächsisches Faschingsturnen“, der noch bis heute (fast) jedes Jahr durchgeführt wird.

1991

Auflösung der „BSG Stahl Freital“ infolge der Wende.

17.11.1991

Gründung des „TV Stahl Freital“